30.6.06 – 8.4.07

Die Eröffnungsausstellung des Museums hieß blug; der Titel wurde einem Werk von Franz Kernbeis entnommen. „Blug“ bedeutet Pflug und kann symbolisch so verstanden werden, dass der Acker bestellt wurde, um das neue museum gugging zu ermöglichen. Diese erste Ausstellung sollte eine Retrospektive der vorherigen Jahrzehnte sein.

Seit den Siebzigerjahren gehören jene Künstler*innen, die unter dem Namen Gugginger Künstler*innen bekannt geworden sind, zu den wesentlichen Vertreter*innen der Art Brut weltweit. Neben den bekannten – Johann Hauser, August Walla, Oswald Tschirtner – waren auch die damals im „Haus der Künstler“ lebenden Künstler sowie mehrere schon verstorbene Kollegen vertreten.

Die 395 Zeichnungen, Malereien, Objekte und Radierungen stammten zu einem Teil aus der Sammlung Privatstiftung – Künstler aus Gugging, aber auch von privaten Leihgeber*innen wie etwa der Sammlung Helmut Zambo und den NÖ Landessammlungen.

Es waren 24 Künstler vertreten: Josef Bachler, Josef Blahaut, Anton Dobay, Johann Fischer, Franz Gableck, Johann Garber, Johann Hauser, Rudolf Horacek, Franz Kamlander, Franz Kernbeis, Fritz Koller, Johann Korec, Rudolf Limberger, Fritz Opitz, Otto Prinz, Heinrich Reisenbauer, Johann Scheiböck, Arnold Schmidt, Philipp Schöpke, Günther Schützenhöfer, Oswald Tschirtner, Karl Vondal, August Walla, Erich Zittra.

Ein gleichnamiger Katalog entstand zur Ausstellung.

© Ausstellungsplakat, Werk: Ausschnitt aus Oswald Tschirtner, Menschen, 1994, Acryl auf Holz, 400 x 1500 cm, Privatstiftung – Künstler aus Gugging
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