Edmund Mach
Edmund Mach
1929 – 1996Edmund Mach schrieb über Armut, Familie, Enttäuschungen und große Sehnsüchte. Besonders wichtig war Amerika für ihn. Amerika war sein Sehnsuchtsort, den er mit Freiheit, Neubeginn und einem anderen Leben verband. Ungewöhnliche Fremdwörter, überzeichnete Details, erfundene Wörter und schräge Einfälle machen seine Texte interessant und einzigartig.
Seine Lyrik blieb lange unsichtbar, während Texte von seinem Kollegen Ernst Herbeck viel Aufmerksamkeit bekamen. Ab 1976 wurden einzelne Texte von ihm veröffentlicht. Am Beginn verwendete er die Namen „Otto“ oder „Aloisius Schnedel“ statt seinen Namen. 1982 erschien sein erstes Buch mit dem Titel „Buchstaben Florenz“.
Edmund Mach wurde 1929 in Wien geboren. Nach dem Krieg studierte er Geschichte und Englisch. Er machte das Studium aber nicht fertig. Ende der 1950er Jahre kam er nach Gugging. Nachdem er Kontakt zu Leo Navratil hatte, begann er zu schreiben. Ab 1984 lebte er im „Haus der Künstler“ in Gugging. 1996 erfüllte er sich seinen großen Traum und reiste nach Amerika, nach New York. Dort starb er auch, kurz nach seinem 67. Geburtstag.