Diese Angebote für Oberstufen können Sie buchen:

Die Führungen für Kinder und Jugendliche erlauben eine intensive Auseinandersetzung mit den jeweiligen Themen. In den Workshops werden die jeweiligen Themen der Führung durch einen kreativen/praktischen Teil ergänzt.

Programm zu den Künstlern aus Gugging: Gugging zum Kennenlernen

Führung
Eine Standardführung für alle SchülerInnen, für die eine intensive Auseinandersetzung mit dem museum gugging neu ist. Bei der Einführung erfahren die SchülerInnen die spannende Geschichte der weltberühmten Künstler aus Gugging von ihren Anfängen an, über die Entstehung des Hauses der Künstler und der galerie gugging bis hin zur Eröffnung des Museums im Jahr 2006. Beim anschließenden Rundgang mit mehreren Stationen durch das museum gugging und die galerie gugging wird bei gemeinsamer Betrachtung der Kunstwerke das Augenmerk auf die Besonderheiten und den eigenen Stil der einzelnen Künstler gelegt.

Workshop
Die Führung wird durch Stationen außerhalb des Museums - Villa, Wallawand, Rundgang um das Haus der Künstler - und um einen kreativen Teil ergänzt. Im art labor stehen den SchülerInnen weiße Wände zur Verfügung, die sie, inspiriert von der bunten Fassade des Hauses der Künstler, bemalen werden.

Programm zu den Künstlern aus Gugging: Gugging für Fortgeschrittene.!

Führung
Das kann ich auch… oder zeitgenössische Kunst zum Verstehen
Um zeitgenössische Kunst zu verstehen, genügen manchmal kleine Hinweise oder einfach Mut und Neugier. Fragen sind erlaubt und erwünscht. Die SchülerInnen werden eingeladen, zuerst die Ausstellung alleine auf sich wirken zu lassen. Danach wird gefragt, diskutiert und gemeinsam gesehen.

Workshop
Ausgestattet mit Feder und Tusche zeichnen wir kleinformatige Blätter wie Johann Garber.

Programm zu gugging.! classic & contemporary

(bis 1. April 2024)

Führung: classic & contemporary. Annäherungsversuch
„gugging.! classic & contemporary“ bietet eine spannende Gegenüberstellung von klassischer und gegenwärtiger Kunst und zeigt die gesamte Bandbreite an kreativer Produktion aus Gugginger Kunst aus sechs Jahrzehnten: von Josef Bachlers (1914–1979) ikonischen Zeichnungen bis hin zu aktuellen Werken jüngerer Künstler, wie den neuen farbkräftigen Kompositionen von Jürgen Tauscher (*1974).

Schon Ende der 60-er Jahre herrschte eine Aufbruchstimmung im österreichischen Kunstgeschehen, man sucht nach neuer radikaler Erweiterung der künstlerischen Möglichkeiten. Die Anregungen suchte man damals in vielen Bereichen – auch in der Art Brut. Die Zeichnungen, Malerei, Objekte und Texte der Künstler aus Gugging, haben bis heute nichts von ihrer Faszination verloren. Inzwischen sind neue Generationen von Kunstschaffenden dazugekommen. Wir begeben uns gemeinsam auf die Spurensuche dieser Virtuosität und setzen sich mit den konträren Werken der einzelnen Künstler (Hauser, Strobl, Tauscher & Walla) aus verschiedenen Zeitperioden auseinander. Wie interpretieren wir den Titel diese Ausstellung gugging.! classic & contemporary?

Workshop: Malen & Zeichnen für experimentfreudige
Im Rahmen des Workshops können sich die Teilnehmer*innen selbst kreativ entfalten. Zur Auswahl stehen Ihnen die von Künstler*innen aus Gugging meist verwendete Materialien: verschiedenformative Keilrahmen, Acrylfarben oder Universalblöcke, Farbstifte, Ölkreiden und Aquarellfarben.

Programm zu „brut favorites.! feilacher's choice”

(30. September 2022 - 5. März 2023)

Interaktive Führung „Botschaften hinter dem Konzept der Sonderausstellung“

Die derzeitige Sonderausstellung im museum gugging umfasst Johann Feilachers persönliche Highlights der Art Brut, die mit anderen Kunst-Welten verdichtet wurden. Dabei werden sowohl die internationale Art Brut als auch die nationale (Schwerpunkt: Gugginger Künstler & ihre Werke aus allen Jahrzehnten) mit einbezogen. Darunter finden sich viele bisher noch nie ausgestellte Kunstwerke. Diese nationalen Positionen treten mit ausgewählten internationalen Vertreter*innen der Art Brut und Positionen aus der Gegenwartskunst in einen Dialog.

 

Es wird bei dieser Show ein weiterer Bereich gezeigt, der bisher noch nie präsentiert worden ist. Dabei handelt es sich um Artefakte, Phänomene, mit denen viele Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts arbeiten; diese sind per Zufall geschaffen oder nebenbei entstanden. Nicht, dass diese „Nebenprodukte“ nicht einen oder mehrere eindeutig zu bestimmende Autor*innen hätten, vielmehr zeugen das Kritzeln, Darüber-Patzen, die Handhabung von Werkzeug (wie einer Palette oder einer Unterlage oder Mappe) von der Handschrift der jeweiligen Urheber*innen. Prof. Feilacher sagt: „Diese Phänomene interessierten mich nicht psychologisch, sondern als ästhetische Produkte. Überraschende Ergebnisse erfahren dann eine professionelle Präsentation als Kunstwerke, sodass einzelne dieser ‚side-effects‘ in unserer Zeit absolut als solche anerkannt werden können“.

brut favorites.! feilacher`s choice präsentiert nicht nur Meisterwerke der Art Brut. Mit seiner letzten Ausstellung für das museum gugging zeigt Johann Feilacher einmal mehr auf, wie die Gegenüberstellung von scheinbar Gegensätzlichem zu einem Diskurs und einem Dialog führen kann. Damit fordert er von den Besucher*innen Offenheit ein – eine Forderung, die seit 1986, als er seine Tätigkeit in Gugging aufnahm, nichts an Aktualität verloren hat.

Wir gehen der Fragen nach, welche Kriterien für Professor Feilacher bei der Auswahl der Kunstwerke für diese Ausstellung but favorites.! feilacher`s choice entscheidend sein könnten. Diese setzt sich aus Kunstwerken der einzelnen Ausstellungen zusammen, die Prof. Johann Feilacher seit der Eröffnung des Museums im Jahr 2006 bis jetzt kuratiert hat, ergänzt durch weitere Kunstwerke. Jede von diesen vorherigen Ausstellungen hat im Rahmen der derzeitigen Show einen eigenen Bereich bekommen. Der Titel der Ausstellung brut favorites.! feilacher`s choice verrät schon Feilachers Präferenzen.

In Gruppen beschäftigen wir uns mit den einzelnen Ausstellungen, ihren Werken und deren Künstler*innen. Jede Gruppe befasst sich mit einem anderen Thema im Rahmen der Ausstellung brut favorites.! feilacher`s choice, abschließend folgen ein gemeinsamer Rundgang und eine Diskussion.

Workshop

„Unterschiedliche Arten kreativer Arbeitsprozesse“

Welche Assoziationsfelder öffnen sich beim Betrachten der Bilder, Zeichnungen oder Puppen von Michel Nedjar und welche bei dem monumentalen Werk von Simone Pellegrini? Findet die Antwort darauf und bringt diese zu Papier. Es gibt die Möglichkeit, auf zwei unterschiedliche Arten vorzugehen; es geht dabei um die Wahl des jeweiligen kreativen Arbeitsprozesses. Entweder hat man eine Idee vom eigenen Kunstwerk und versucht diese zu realisieren, oder es ist so, wie der Künstler Michel Nedjar sagt: „der kreative Prozess ergibt sich, so wie sich ein Fötus entwickelt“. Bei dieser zweiten Art von Arbeitsprozess legt man einfach los: Man arbeitet unkontrolliert, spontan, ohne irgendeine Vorstellung vom Endergebnis zu haben.

Fasziniert vom Werk Sesta farsia von Simone Pellegrini kann man auch versuchen, einfache Elemente zu patinieren.

Eine reiche Auswahl an Materialien wartet darauf, in ein Kunstwerk oder Kunstobjekt verwandelt zu werden.

 

 

Kosten:

Führung, Dauer 75 min.
EUR 50.- Gruppenpauschale und EUR 3.- Eintritt /Schüler*in

Workshop, Dauer 120 min.
EUR 60.- Gruppenpauschale und EUR 3.- Eintritt /Schüler*in

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