Philipp Schöpke

Philipp Schöpke, Portrait
Philipp Schöpke, Portrait © Foto: Martin Vukovits

Leben und Werk

08.12.1921 - 10.04.1998

Werk

Philipp Schöpke fertigte als einer der ersten Zeichnungen für Leo Navratil an. Es waren skurril anmutende Figuren mit durchsichtigen Körpern, in denen man die Organe erkennen konnte, die Köpfe wiesen überdurchschnittlich große Zähne auf. Dieses System übertrug er auch auf Tiere.

Er behielt diese Form der Akzentuierung bei, seine Themen erweiterte er auf alltägliche Begebenheiten. Seine Formate wurden größer, überschritten aber selten die 100-cm-Grenze. Später wurden die Köpfe in seinem Werk immer größer, die Anzahl der Zähne vervielfältigte sich. In seinem Spätwerk war der Künstler mit seinen Darstellungen unzufrieden, da er stark zitterte. Er begann, die Figuren skizzenhaft darzustellen und überzog danach das ganze Blatt mit dichten farbigen Strichen, was zu einer emotionalen Steigerung im Ausdruck führte.

Philipp Schöpkes Werk ist nicht so einfach wahrnehmbar wie das der meisten anderen Künstler aus Gugging, doch es befindet sich absolut im Spitzenfeld der internationalen Art Brut.

 

Leben

Philipp Schöpke hatte in der Jugend Lernschwierigkeiten, vom Militär wurde er für untauglich erklärt, da er zu viele Fehler machte und immer in „gehobener Stimmung“ war. Er arbeitete in verschiedenen Hilfstätigkeiten, musste aber wegen überwertiger Ideen mehrmals in psychiatrische Kliniken. Philipp Schöpkes Leben war gezeichnet von Phasen der Erregung, die sich mit Phasen der Depression abwechselten. Schöpke blieb ab 1956 durchgehend in Gugging. 1981 übersiedelte er ins spätere Haus der Künstler, er hatte sich als Zeichner profiliert. Als beliebtes Mitglied der Künstler aus Gugging, war er immer für ein Späßchen zu haben und konnte lachen wie kein zweiter.

Philipp Schöpke, Frau, undatiert © Art Brut KG

Philipp Schöpke, Frau

undatiert

Philipp Schöpke, Frau, undatiert

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Philipp Schöpke, Frau

undatiert

Philipp Schöpke, Frau, undatiert

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Philipp Schöpke, Gahs, 1964 © Art Brut KG

Philipp Schöpke, Gahs

1964

Philipp Schöpke, Gahs, 1964

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Philipp Schöpke, Gahs

1964

Philipp Schöpke, Gahs, 1964

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Philipp Schöpke, Krahmbus, undatiert © Art Brut KG

Philipp Schöpke, Krahmbus

undatiert

Philipp Schöpke, Krahmbus, undatiert

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Philipp Schöpke, Krahmbus

undatiert

Philipp Schöpke, Krahmbus, undatiert

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Philipp Schöpke, Mahn 74 J, 1974 © Art Brut KG

Philipp Schöpke, Mahn 74 J

1974

Philipp Schöpke, Mahn 74 J, 1974

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Philipp Schöpke, Mahn 74 J

1974

Philipp Schöpke, Mahn 74 J, 1974

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Philipp Schöpke, Sehunt, 1974 © Art Brut KG

Philipp Schöpke, Sehunt

1974

Philipp Schöpke, Sehunt, 1974

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Philipp Schöpke, Sehunt

1974

Philipp Schöpke, Sehunt, 1974

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Philipp Schöpke, ohne Titel, 1974 © Art Brut KG

Philipp Schöpke, ohne Titel

1974

Philipp Schöpke, ohne Titel, 1974

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Philipp Schöpke, ohne Titel

1974

Philipp Schöpke, ohne Titel, 1974

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Philipp Schöpke, Frau, undatiert © Art Brut KG

Philipp Schöpke, Frau

undatiert

Philipp Schöpke, Frau, undatiert

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Philipp Schöpke, Gahs, 1964 © Art Brut KG

Philipp Schöpke, Gahs

1964

Philipp Schöpke, Gahs, 1964

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Philipp Schöpke, Krahmbus, undatiert © Art Brut KG

Philipp Schöpke, Krahmbus

undatiert

Philipp Schöpke, Krahmbus, undatiert

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Philipp Schöpke, Mahn 74 J, 1974 © Art Brut KG

Philipp Schöpke, Mahn 74 J

1974

Philipp Schöpke, Mahn 74 J, 1974

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Philipp Schöpke, Sehunt, 1974 © Art Brut KG

Philipp Schöpke, Sehunt

1974

Philipp Schöpke, Sehunt, 1974

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Philipp Schöpke, ohne Titel, 1974 © Art Brut KG

Philipp Schöpke, ohne Titel

1974

Philipp Schöpke, ohne Titel, 1974

© Art Brut KG